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Mathematikum

P-Seminar Mathematik im Mathematikum in Gießen



Gießen – 16 Augsburger machen ein Mathematikmuseum unsicher.

Donnerstag, 11. November 2010 – Hinreise und kurze Stadtführung

Nach zwei mühsamen Unterrichtsstunden brachen wir auf und - wir als VIPs - reisten natürlich 1. Klasse, auch wenn das eigentlich nicht geplant war. Die Zugfahrt über amüsierten wir uns gut, aßen Muffins und allerlei Süßigkeiten und freuten uns auf die bevorstehenden gemeinsamen Tage. Da wir auch alle schon sehr gespannt auf die Ausstellung waren und uns bereits vorher informieren wollten, hatte Herr Ruof einen Bericht über das Mathematikum und die dazugehörigen mathematischen Erklärungen besorgt, die uns die nicht vorhandene Langeweile vertreiben sollten.

In Frankfurt stiegen wir dann in eine Regionalbahn um, die ihrem Namen im Bezug auf die Geschwindigkeit sehr gut gerecht wurde und auch der „just-in-time“-geschaffte Bus war eher ländlich geprägt. Nach dem Einchecken in die Jugendherberge brachen wir bald wieder in Richtung Stadt auf, wo drei Schülerinnen eine Art „kleine Stadtführung“ vorbereitet hatten. Leider war das Wetter dem Ortsnamen Gießen entsprechend – es regnete. Trotzdem blieben wir wie geplant in der Stadt, jedoch besichtigten wir nun die trockenen und warmen Läden Gießens.

Wieder zurück in unserer Wohnung auf Zeit gab es für die Verhältnisse einer Jugendherberge sehr leckeres Essen! Wir verbrachten einen netten Abend in der Jugendherberge – im Kaminzimmer, das wir zuerst durch ein Feuer aus seiner Eiszeit befreien mussten, beziehungsweise auf unseren Zimmern.

Freitag, 12. November 2010 – Großprojekt Mathematikum

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle, an der wir dann leider feststellen mussten, dass die Buslinie, die wir benötigten an dieser Haltestelle gar nicht abfährt. Also liefen wir eben los Richtung Stadt. Auch heute machte die Stadt ihrem Namen alle Ehre – es regnete wieder. Nach ausreichendem Morgensport erreichten wir dann endlich das Mathematikum, wo uns zunächst ein studierter Mathematiker in das Konzept des Museums einweihte und uns schon die ersten Exponate vorstellte. Danach befassten wir uns alleine oder in Kleingruppen ausgiebig mit den Ausstellungsstücken. Nachdem wir vier Stunden gepuzzelt, gebaut und erforscht hatten, legten wir noch eine kleine gemeinsame Kaffeepause ein, bei der schon die ersten Diskussionen geführt wurden, welche Ausstellungsstücke in unserem geplanten „Mini-Mathe-Museum“ einen Platz finden sollten. Nach diesen Fachgesprächen brachen wir dann in die Stadt auf, wo wir die Stadtführung vom Vortag noch ausdehnten. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir in der Innenstadt – zwischen Kaffee, Büchern und Klamotten! Nach dem Abendessen ging es dann nochmals in die Stadt, um entweder ins Kino zu gehen oder sich in einer Billard-Bar zu amüsieren. In einer kleinen Runde ließen auch noch einige den Abend und damit die gesamte Exkursion ausklingen.

 

Samstag, 13. November 2010 – Rückreise mit Zwischenstopp in Frankfurt

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht und einem guten Frühstück ließen wir die Jugendherberge hinter uns. Wie am Vortag beschlossen, fuhren wir schon um 9:15 Uhr nach Frankfurt, wo wir dann noch zwei Stunden verbrachten. Ausnahmsweise hielt sich der Regenfall zurück. Um 12:15 Uhr starteten wir erneut und fuhren mit dem ICE über Stuttgart nach Augsburg. Unser ständiger Begleiter waren auch auf dieser Fahrt Schokolade, Kekse und Gummibärchen!

Alles in allem, eine sehr schöne und gut gelungene Exkursion. Leider spielte das Wetter nicht so mit, aber das merkte man unserer Laune absolut nicht an. Vielen Dank an unsere gut gelaunten Lehrer Frau Frank und Herrn Ruof, die tatsächlich auch mal zu spät kamen.

Jetzt heißt es nur noch Hinarbeiten auf unsere eigene Ausstellung!