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Betriebsbesichtigung bei KUKA


Am 07.07.2016 trafen wir uns, die Klasse 8b,  gegen 8:40 Uhr am Rathausplatz und fuhren anschließend mit der Straßenbahn zum Ausbildungsszentrum der Fa. KUKA in Augsburg. Dort wurden wir von Herrn Goller freundlich empfangen der uns anschließend in einen Aufenthaltsraum führte.

Zur Einführung zeigte uns Herr Goller anhand einer Präsentation die Entwicklung der Fa. Kuka von der Gründung durch  die Herren Keller und  Knappich im Jahre 1898 (der Firmenname KUKA ist die Abkürzung von Keller und Knappich Augsburg) bis heute. In Ihrer Firmengeschichte hat die Fa. Kuka unterschiedlichste Produkte entwickelt und hergestellt. Waren es anfänglich Acetylengas Schweißmaschinen, wurden im Laufe der Jahre auch  portable Schreibmaschinen, Müllwagen und ab den 1970 Jahren auch Schweißroboter bis hin zu kompletten Schweißanlagen hergestellt.

Die Fa. KUKA AG  ist die Muttergesellschaft die sich in 4 Tochtergesellschaften aufteilt.

·         KUKA Robotics Group - KUKA Systems Group - KUKA Industries - KUKA Swisslog

Heute ist die Fa. Kuka weltweit mit ca. 180 Niederlassungen führend in Robotertechnik, Anlagentechnik. Herr Goller informierte uns auch über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Fa. Kuka. Interessant für uns war vor allem das „Duale Studium“ bestehend aus einer Berufsausbildung mit gleichzeitigem Studium in verschiedenen Fachrichtungen. Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung konnten wir das Ausbildungszentrum besichtigen.

Anschließend wurden wir von Frau Yuan  auf das Kuka Gelände geführt. Für die Besichtigung der Produktionshallen erhielten wir Headsets. Während der Führung wurde uns die komplette Produktpalette der Fa. Kuka vorgestellt. Angefangen vom größten Industrie Roboter „TITAN“ der eine Tragkraft von  über 1000 kg hat  bis hin  zum kleinsten Roboter KR3; dieser kann 3 kg heben. Auch die Roboter der neusten Generation LBR iiwa und in Verbindung mit einer mobilen Plattform (OMNIMOVE) KMR iiwa wurden uns vorgestellt. (Dies sind Roboter, die aufgrund ihrer Sensitivität auch ohne Schutzzaun mit Menschen zusammen arbeiten können.) Besonders witzig fanden wir auch,  dass man sich die Roboter Farbe (gegen Aufpreis) frei auswählen kann. Uns wurde z.B. erzähle, dass  Milka schon einmal einen Roboter in lila mit weißen Flecken bestellt hatte.

Schließlich besichtigten wir  die Roboter Montage.  Hier werden unter dem Motto „Roboter bauen Roboter“ Roboter von Robotern zusammengebaut. Wir haben bei dieser Besichtigung schließlich einen autonom fahrenden, mobilen Gabelstapler-Roboter bei seiner Arbeit „gestört“  JAnschließend konnten wir noch die Fertigung der Roboter Einzelteile in Halle 10 besichtigen. Roboterteile werden durch Roboter und Fräsmaschinen bearbeitet. Am Ende der Führung  konnten wir  noch ein Foto mit einem Roboter machen. In den Hallen ist nämlich fotografieren strikt verboten. Zum Schluss  wurden wir durch des neue ETZ (Entwicklungszentrum) der Fa. Kuka geführt.- ein  sehr schönes, futuristisches Gebäude…

Wir bedankten uns  bei Frau  Yuan und Herrn Goller für die sehr interessanten Einblicke in die Firma KUKA. Abschließend lässt sich sagen, dass es eine gelungene und lehrreiche Exkursion zu Kuka für uns war.

Annalena Glatz , 8b