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Zwei Fünftklässlerinnen im Mathe-Camp der Uni Augsburg

Unsere Erlebnisse im Mathecamp in den Sommerferien 2016

 

Mathecamp? Und das in den Sommerferien! „Was soll denn das?“, fragten wir uns zuerst, als wir dafür eine Einladung für den 20. - 26. August des Mathezirkels der Universität Augsburg zum Schullandheim nach Violau bekamen. Aber trotzdem, die Neugierde siegte und wir meldeten uns, zwischen Urlaub  am Meer und Entspannung in den Bergen, kurzerhand an. Was sollen wir danach sagen? Es war super interessant! Es hat sich gelohnt und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

 

An jedem Tag des Camps, bildeten wir vormittags Zirkel. Das heißt, wir schlossen uns zu Gruppen, die altersentsprechend eingeteilt waren, zusammen und die Themen wurden jeweils den Bedürfnissen der Schüler angepasst. Dabei behandelten wir spannende Bereiche, die in der Schule nicht gelehrt werden und bekamen wertvolle Tipps und Rechenstrategien, die den Mathealltag erleichtern sollen, wie Vedische Mathematik, Zaubertricks, Zahlensysteme, ANNA-Zahlen, Platonische Körper, Nim-Spiele und vieles mehr. Zusätzlich gab es nachmittags weitere tolle Workshops. Dazu gehörten z. B. das Bauen und Programmieren eines Roboters, der mittels eines Sensors auf einer vorgegebenen Linie fahren konnte. Einige Kinder fertigten eine Holzkonstruktion aus Eisstielen an. Dabei wurden die Stiele so angeordnet, dass eine extrem hohe Spannung und dadurch auch eine Festigkeit zwischen den Holzstücken herrschte. Entnahm man nur einen Stiel aus der Konstruktion, zersprang alles wieder, wie bei einer Explosion; deshalb auch der Begriff „Stick-Bombs“, der den Vorgang sehr treffend beschreibt. Wir hatten in dieser Woche auch Glück mit dem Wetter, so dass wir eine Poolparty zur Abkühlung veranstalteten oder wir konnten mit den wolligen Lamas, die in der Nähe des Hauses untergebracht waren, kuscheln.

 

An den Abenden durften wir zu einem Geheimzirkel gehen. Oh! Das ist ja ein Geheimnis! Aber eines sei verraten: Der Höhepunkt der Abende war eine Nachtwanderung. Schnell, die Taschenlampen eingepackt und ab gings in den Wald. Knicklichter leuchteten uns zusätzlich den Weg und irgendwann wurden uns die Taschenlampen abgenommen, aber nur den Mutigen. Die Tapferen durften sie behalten. Wir waren natürlich mutig und hatten nur noch die Knicklichter in der Hand. Knax..., was war das? Irgendetwas ist auf uns gefallen! Etwas weiches, fluffiges! Ah! Nur ein Teddy! Da wollte uns doch tatsächlich jemand einen Schrecken einjagen. Aber doch nicht mit uns! Mutig gingen wir weiter, bis wir unsere Taschenlampen wieder bekamen und in Violau ankamen. Auch ein Wandertag im Glötttal war sehr schön. Hier entdeckten wir unsichtbare Wasserfälle und einen Fahrradwegweiser mit einem lustigen fahrradfahrenden Fuchs.

 

Bei diesen Erlebnissen lernten wir uns alle kennen. Freundschaften wurden zwischen Kindern und Jugendlichen unterschiedlichsten Alters geknüpft. Mail-Adressen wurden ausgetauscht und wir nahmen uns fest vor, dass wir nächstes Jahr wieder mitmachen werden.


Am Schluss bekamen wir alle noch eine Urkunde. Also, wir wissen schon, was nächsten Sommer auf unseren Plan steht. Seid ihr jetzt neugierig geworden? Dann probiert es doch aus!

Bis bald im Mathecamp!

Eure Xenia und Johanna

(Xenia Hasenstab und Johanna Dauenhauer, nun 6b)