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Die Schulgeschichte im Überblick

 

 

1662

Mary Poyntz, die engste Mitarbeiterin der englischen Ordensgründerin Mary Ward (1585 – 1645), und ihre neun Begleiterinnen gründen ein Institut in Augsburg.

 

1680

Laut dem Stiftungsbrief des Bischofs Johann Christoph von Freyberg sind an der höheren Töchterschule im Englischen Institut in Augsburg“ „schöne Frauenzimmerarbeiten, Stricken, Nähen, Sticken auch in Gold und Silber“ zu lehren, aber auch Deutsch, Latein, Englisch, Französisch und Italienisch.

 

1687

Seitdem befinden sich Kloster und Schule am heutigen Standort.

 

1930

Seitdem kann die Reifeprüfung bei den „Englischen“ abgelegt werden.

 

1985

Es erfolgt eine Namensänderung: Die Schule nennt sich nach der Ordensgründerin Maria-Ward-Gymnasium.

 

1992

Die Ordensgemeinschaft übergibt die Trägerschaft an das Schulwerk der Diözese Augsburg.

 

 

Eine Schule zwischen Tradition und Fortschritt

 

 

Das Maria-Ward-Gymnasium Augsburg, früher das „Englische Institut“ genannt, geht zurück auf Mary Poyntz, eine der engsten Mitarbeiterinnen der englischen Ordensgründerin Mary Ward (1585 – 1645). Zusammen mit neun Begleiterinnen gründete sie 1662 in Augsburg eine Schule für Mädchen. Seit 1687 befinden sich Kloster und Schule in der Frauentorstraße nahe dem Dom. Seit 1810 sind die hier durchgeführten Prüfungen staatlich anerkannt und seit 1930 kann die Reifeprüfung bei den „Englischen“ abgelegt werden. Im Jahre 1985 erfolgte eine Namensänderung: die meisten Schulen des Englischen Instituts nennen sich seither nach ihrer Gründerin „Maria-Ward-Schulen“. Seit dem Schuljahr 2006/07 bietet die Schule auch eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungsrichtung an (mit den Fächern Wirtschafts- und Rechtslehre sowie Wirtschaftsinformatik als Schwerpunkte) und seit dem Schuljahr 2008/09 gibt es eine Ganztagesklasse im Sprachlichen Zweig.
Ein auf dieser langen Geschichte beruhendes Traditionsbewusstsein gepaart mit dem wohl bedachten Willen, sich am Wandel der Zeit und der Gesellschaft zu orientieren, ließ die Schule alle Wirrnisse der Jahrhunderte überstehen.

Das Gedankengut Mary Wards ist in den Bildungs- und Erziehungszielen unserer Schule auch heute noch richtungsweisend. Selbstverständlich spielen Lehrpläne
und Bildungsstandards eine zentrale Rolle, Wissen und Können werden zeitgemäß vermittelt. Aber dabei werden immer – ganz im Sinne Mary Wards – die Entfaltung und Stärkung des ganzen Menschen und die Sorge um die christlichen Fundamente des Lebens im Auge behalten. Neben dieser Förderung der Persönlichkeitsentwicklung steht gleichrangig die Erziehung zu Toleranz und sozialer Verantwortung.

Dann werden sie nicht nur Zuschauerinnen sein bei dem, was in der Welt vor sich geht, sondern auch selbst etwas in die Hand nehmen können. (Mary Ward, Brevis declaratio, 1619)